Samstag, 21. Februar 2009
Die Verschrottungs- bzw. Abwrackprämie in Höhe von 2.500,00 Euro für alte Autos hilft nicht nur den Autobauern in Rumänien und Tschechien, sondern auch den Autobauern aus Deutschland. Wer also ein neues Auto benötigt, der erkundigt sich vorher bei der Verschrottungsprämienhotline über die Modalitäten – 06196 / 90 84 70 – und geht dann zu Audi, BMW oder einem VW-Händler.
In meinem Bekanntenkreis haben sich viele mit Hilfe der Verschrottungsprämie einen guten alten VW oder BMW zugelegt. Da bei handelte es sich entweder um einen Neu- oder um einen Jahreswagen. Wenn man schon Geld vom Staat geschenkt bekommt, dann sollte auch ein schönes deutsches Auto her. Schließlich bauen unsere Ingenieure immer noch die besten Autos. Was allerdings auffällt, kaum einer meiner Bekannten hat sich einen Opel zugelegt. Woran kann das liegen? Opel ist für unsere Zielgruppe einfach nicht interessant. Da greift man eher zum VW, BMW oder, wer ordentlich verdient, zum Audi. Der Audi 100 oder A 80 von 1990 war einfach Horror. Kein Mensch wollte damals einen Audi kaufen. Doch dann kam die Wende in der Modelpolitik und die Anpassung an den Zeitgeist und Audi war plötzlich in aller Munde. Selbst der A6 und der A8 sind einfach perfekte Autos geworden. Warum hat Opel diese Wende nicht geschafft? Ich denke, es liegt an den Modellen und an dem Image. Keine coole Werbung und zu viele amerikanische Einflüsse. So was funktioniert vielleicht bei Mc Donalds aber nicht bei Fahrzeugen. Vieleicht sollte man Opel pleite gehen lassen. Dann wird die Lücke durch VW, BMW und Audi gefüllt. Opel ist aus meinen eigenen Mikrokosmus betrachtet nicht überlebensfähig. Die guten Opel-Ingenieure finden dann hoffentlich einen Job bei den anderen Herstellern.




