Bereits am Tag des schlimmen Unglücks in Duisburg hat die Polizei eine Hotline eingerichtet. Nunmehr wissen wir, dass verdammt viel schiefgelaufen ist und keiner die Verantwortung für dieses Ereignis übernehmen will. Der Oberbürgermeister hält an seinem Stuhl fest, Herr Schaller macht eine betroffene Mine und die Polizei glänzt auch nicht gerade vor Übereifer. Fakt sind zwanzig junge Menschen, die eigentlich nur feiern wollten und am Ende regelrecht zu Tode getreten wurden und sehr viele Verletzte. Man mag sich die Katastrophe innerhalb der betroffenen Familien gar nicht vorstellen. Nichts ist schlimmer, als wenn Kinder vor ihren Eltern sterben. Damit die Angehörigen mit ihren Schmerzen nicht allein fertig werden müssen, hat die Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen eine Hotlinenummer für Opfer und Hinterbliebene der Loveparade-Katastrophe eingerichtet:
Unter der Servicenummer:
0211 522 84 70 begin_of_the_skype_highlighting 0211 522 84 70 end_of_the_skype_highlighting
können betroffene Hilfe bei kompetenten Psychotherapeuten finden. Diese Fachkräfte sind geschult und verfügen über Erfahrung im Umgang mit Notfallpatienten.
Einfach unglaublich, dass keiner der Beteiligten die Verantwortung für dieses schreckliche Unglück übernehmen will. Es ist für Außenstehende unfassbar wie sich Polizei und Veranstalter gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben. Schnelles Handeln seitens der Staatsanwaltschaft ist jetzt dringend notwendig, denn die Opfer und Hinterbliebenen müssen schnell entschädigt werden. Hinzu kommt, dass der Veranstalter, die Firma Lopavent, dramatisch unterversichert war. Die Versicherungssumme beläuft sich gerade mal auf 7,5 Millionen Euro, nicht gerade viel für das Leben von zwanzig jungen Menschen. Die Profitgier der Veranstalter hat wohl den vernünftigen
Menschenverstand ausgeschaltet. Am Samstag findet in Duisburg die Trauerfeier mit Wulf und Merkel statt.




