Jeder Verbraucher ist sich darüber bewusst, dass beim anrufen von Servicenummern geringe Kosten entstehen können. Diese Gebühren können letztlich mit dazu beitragen, dass Verbraucher nicht mehr in Warteschleifen hängen müssen, bevor das Gespräch zustande kommt. Gutes Personal muss gut bezahlt werden, denn so ein Job am Telefon kann ganz schön stressig sein. Wer schon mal in einem Call Center gearbeitet, der weiß, was Stress bedeuten kann. Vor allem, wenn Teilzeit- oder Aushilfspersonal den Hauptbestand des Call Centers ausmachen. Diese Kräfte können das Notwendigste, aber den Rest müssen die erfahrenen Mitarbeiter übernehmen. Mehr Geld bedeutet also besseres und vor allem mehr Personal. Mehr Personal bedeutet weniger Minuten in der Warteschleife zu hängen. Wer also wissen will, wo seine Gebühren für die Servicenummern hingehen, der kann sich jetzt ein Bild machen. Optimal wäre es natürlich, wenn alles reinvestiert würde.
Doch was Kosten Servicenummern im einzelnen?
0800 Kosten: Die 0800 Vorwahlen ermöglichen grundsätzlich kostenlose Anrufe bei Telefon-Hotlines. Egal zu welcher Tageszeit man eine 0800 Servicenummer anruft, die Kosten 0800 übernimmt immer das Unternehmen.
0180 Kosten: Bei der Vorwahl 0180 teilen sich Anrufer und Unternehmen die Kosten. Die Teilung der Kosten fällt je nach 0180 Rufnummer unterschiedlich aus, weil es bei diesen Servicenummern fünf unterschiedliche Rufnummern gibt.
0137 Kosten: Bei der Vorwahl 0137 entstehen Kosten pro Anruf. Diese können je nach 0137 Servicenummer zwischen 25 Cent und einem Euro liegen. Insofern gibt es auch hier Unterschiede.
0900 Kosten: Hier gibt der Gesetzgeber klare Richtlinien vor. Anrufe pro Minute dürfen bis maximal drei Euro abgerechnet werden. Allerdings gibt es bei den 0900 Servicenummern auch sogenannte Blocktarife. Diese Blocktarife dürfen pro Anruf bis maximal zehn Euro betragen.




