Mittwoch, 22. Juli 2009
Der Siegeszug des Internets ist nicht mehr aufzuhalten. Man hat das Gefühl, jeder will ins Netz. Egal ob Facebook oder eine Reise buchen, immer mehr gehört das Internet zu unserem Alltag. Zugegeben, es ist aber auch herrlich bequem. Einfach suchen und finden, dank der großen Suchmaschinen ist das alles kein Problem mehr. Mal schnell über den Urlaubsort informiert, Hotelbewertungen studiert und dann direkt gebucht. So macht das Leben Spaß. Ich kenne kaum noch jemanden, der über keinen Zugang zum Internet verfügt. Eigentlich ist man auch schon gesellschaftlich Außen vor, wenn man keinen Internetzugang besitzt.
Laut einer Studie sollen bis zum Jahr 2013 rund 2,2 Milliarden Menschen weltweit das Internet nutzen. Ja, was für ein Wahnsinn, im positiven Sinne natürlich. Dies würde eine Steigerung um knapp 50 Prozent gegenüber 2008 bedeuten. Das größte Wachstum erwarten die Experten im Asia-Pazifik-Raum. Hier wohnen ja auch bald die meisten Menschen. In den westeuropäischen Ländern und in Nordamerika werden die Nutzerzahlen dagegen stagnieren, hier ging in den letzten zwanzig Jahren die Geburtenrate extrem zurück. Wenn man den Zahlen von Forrester Research glauben darf, dann verfügen im asiatisch-pazifischem Raum bald rund 937,7 Millionen Menschen über einen Internetzugang. Auch im Nahen Osten und in Afrika streben die Menschen ins Netz. Allerdings sind hier viele Seiten gesperrt. In Dubai kann man nicht einmal die Seite einer Partnerbörse aufrufen. Hier sollen bis zum Jahr 2013 rund 224,6 Millionen Menschen auf das Internet zugreifen können. Derzeit sind es wohl rund 111,1 Millionen und damit sin die geschätzten Zahlen schlicht eine Verdopplung bis 2013. Der Zugang zum Netz erfolgt in diesen Ländern über die Mobilfunkbetreiber vor Ort.
In Deutschland sind derzeit 70 Prozent der Bevölkerung online. Davor liegen nur noch die USA mit rund 83 Prozent.




