Montag, 15. Juni 2009
Wer kennt das nicht, man gründet sein Unternehmen, hat an alles gedacht und fast alles ist eingerichtet. Die Webseite steht, die Mailaccounts sind funktionstüchtig und dann fällt einem plötzlich auf, dass man ja noch ein Fax einrichten muss. Wie man von bekannten Unternehmen weiß, faxen die Abmahn- und sonstige Anwälte die Geld brauchen, gerne ihre Abmahnfaxe durch das Universum. Um faxen zu können oder um Faxe zu erhalten, benötigt man logischerweise ein Faxgerät. Nun will man als Gründer jeden Euro sparen und schaut sich am Markt nach Alternativen um. Diese sind schnell gefunden, wenn man sich richtig umgeschaut hat. Da gibt es die Konkurrenz, auf deren Internetseite man eine 01805-Nummer als Faxnummer entdeckt hat. Nun fragt man sich, wie das Ganze über eine Sonderrufnummer funktioniert? Also begibt man sich auf die Suche nach einer 0180er Nummer. Diese bekommt von einem Servicerufnummernanbieter gegen eine geringe Gebühr in Höhe von einmalig 65,00 € eingerichtet. Man kann sich aussuchen, ob man seine Faxe via E-Mail erhalten will oder lieber klassisch über ein Faxgerät. Letzteres hatten wir ja aus Kostengründen ausgeschlossen, so dass die coolere Alternative Fax-to-Mail die wirklich bessere ist. So nennt sich nämlich diese Unterfangen, was nebenbei noch jede Menge Papier spart. Da die 0180-Faxnummer nicht kostenlos ist, sondern eben einmalig 65,00 € kostet, kann man hier nicht von einer Faxnummer kostenlos reden. Damit meint man wohl eher eine 0800 er Nummer, die gleichfalls als Faxnummer eingerichtet werden kann, allerdings zahlt dann nur der Betreiber der 0800 Rufnummer die Faxkosten an uns. Als Faxnummer gibt man auf seinen Visitenkarten künftig die 01805 Nummer an. Hier kostet das den „Faxer“ 14 Cent pro Minute, was eine clever Lösung ist für all diejenigen, die im Lauf das Tages mit Spam-Faxen aus Holland und anderen Ländern überhäuft werden.




