Wie man heute den Nachrichten entnehmen konnte, klagt der britische Mobilfunkkonzern Vodafone gegen die Deutsche Telekom. Zwei Riesen im Ring. Vodafone wirft der Telekom vor, dass diese seit Jahren den Wettbewerb im Festnetz verhindere. Für Außenstehende ist dies schon seit längerem klar, denn die Telekom als Platzhirsch in Deutschland will sich ihr Terrain nicht streitig machen lassen. So richtet sich der Ärger von Vodafone gegen die Regelung bei den Bitstrom-Zugängen. Damit wird die letzte Meile bezeichnet, also das, was an Leitungen von der Straße bis zum Verbraucher ins Wohnzimmer führt. Die Telekom verfügt quasi immer noch über die Anschlusshoheit. Will der Verbraucher zu einem anderen Anbieter wechseln, dann muss dieser bei der Telekom Geld für die Übernahme des Anschlusses bezahlen. An diesem Deal verdient die Telekom gutes Geld. Für die alternativen Provider sind dies jedoch immense Kosten, die man mit den derzeitigen Tarifstrukturen kaum noch erwirtschaften kann. Leider müssen die alternativen Anbieter auf das Netz der Telekom zurückgreifen, weil sie an vielen Stellen eben keine eigenen Netze vorhalten. Eigentlich gehört dieses Netz doch uns Steuerzahlen, denn bevor die Telekom privatisiert wurde, haben wir quasi unser eigenes Telefonnetz ausgebaut. Im Rahmen der Privatisierung ist dann das Netz an die Telekom gegangen. Somit verfügt die Telekom mit Abstand über das beste Netz, vor allem auch in den ländlichen Gebieten. Um mehr Wettbewerb zu schaffen, wurde die Telekom im Jahr 2008 dazu gezwungen, die Nutzungsrechte ihrer Leitungen an die Konkurrenten gegen eine Gebühr zu übertragen. Derzeit müssen die Konkurrenten pro Kunde und pro Monat eine Gebühr in Höhe von 18,32 Euro an die Telekom bezahlen. Ein gutes Geschäft, wenn man bedenkt, dass man einen analogen Anschluss noch für 13,95 bei der Telekom erstehen konnte. Da man heute mit einer Flat telefoniert, verdient man also an den Gesprächsminuten kaum noch etwas. Lediglich an Telefonaten ins Mobilnetz und ins Ausland kann man noch Geld verdienen. Die Telekom erhält aber jeden Monat ihre Anschlussgebühr. Trotz dieser Gebühr lässt sich die Telekom bei der Umstellung der Kunden viel Zeit. So sollen etwa ein Drittel der Vodafone-Kunden, die einen DSL-Anschluss auf Basis der Telekom Leitungen gekauft haben, bis heute nicht für Vodafone ans Netz gegangen sein. Wir dürfen gespannt, wie der Prozess ausgehen wird.
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Vodafone gegen Deutsche Telekom
Mehrwertdienste Telefonnummern
Einen Mehrwertdienst kann man heute über bestimmte Telefonnummern seinen Kunden bieten. Das Prinzip ist einfach und genial. Man schaltet eine kostenpflichtige Telefonnummer bei einem Serviceprovider, legt einen Preis pro Minute oder pro Anruf für seinen Mehrwertdienst fest und bewirbt dann die Mehrwertdienste Telefonnummer fleißig im Fernsehen, im Internet oder noch in Zeitungen. Das Erstellen von lästigen Rechnungen entfällt, denn der Mehrwertdienst wird ja direkt über die Telefonrechnung gezahlt. Der größte Teil des Geldes fließt an den Anbieter des Mehrwertdienstes, ein kleiner Teil an den Serviceprovider, der damit seinen Verwaltungsaufwand deckt, dann gehen noch ein paar Cent an die Telefonanbieter und natürlich an das Finanzamt. Mehrwertdienste kann man bei der Telekom einrichten bzw. auch bei anderen dafür spezialisierten Serviceprovidern.
Leider nutzen auch Betrüger die Kombination von Mehrwertdienste und Telefonnummern schamlos aus. Beliebt ist das Versenden von SMS-Nachrichten mit einer dringenden Botschaft. Als Rückrufnummer ist eine Mehrwertnummer angegeben, die dann erhebliche Kosten verursacht. Ein seriöser Mehrwertdienst steckt jedoch nicht dahinter. Wer unbekannte SMS Nachrichten empfängt und zu einem Rückruf entweder über eine 0137 Mehrwertnummer oder eine 0900 Mehrwertrufnummer animiert wird, sollte die SMS sofort von seinem Handy löschen. Oder ihr sendet die Nachricht an uns weiter, damit wir in unserem Block über die aktuellen Abzocknummern berichten können.
Da mittlerweile viele Verbraucher genauer hinschauen, bedienen sich die Abzocker einer neuen Masche. So werden wahllos Handynummern von einer normalen Telefonnummer angerufen. Das Handy klingelt einmal, eine normale Telefonnummer erscheint im Display, man ruft zurück und wird erst dann auf einen angeblichen Lottogewinn hingewiesen. Die Höhe des Gewinns musste man dann allerdings wieder über eine 0900 Mehrwertnummer erfragen. Insofern bauen die Abzocker einen kleinen Umweg ein, der sie zum Geld der Verbraucher führen soll. Bitte nur seriöse Mehrwertdienste anrufen.
Telekom 0900 Nummer
Desöfteren erreicht uns die Frage, ob die Telekom 0900 Nummer vergibt. Die Telekom vergibt keine 0900 Nummer, dies ist immer noch die Aufgabe der Bundesnetzagentur. Diese Behörde verwaltet 0900 Servicenummern. Wenn man eine 0900 Auskunft einholen möchte, um in Erfahrung zu bringen, wer hinter der einen oder anderen 0900 Rufnummer steckt, der bekommt sämtliche relevanten Informationen von der Bundesnetzagentur. Neben der Verwaltung der Mehrwertnummern übernimmt die BNTZA auch die Zuteilung von 0900 Nummern. Sowohl als Privatperson als auch Unternehmen kann man einen Antrag auf Zuteilung einer 0900 Nummer stellen. Wenn der Antrag richtig gestellt wurde, wird die 0900 Servicerufnummer auch zugeteilt. Dann hält man ein Stück Papier in seinen Händen. Als Laie fragt man sich nun, was man damit anstellen soll, denn ein Blatt Papier kann man nur schwer anrufen. Also kommt spätestens an dieser Stelle die Telekom oder ein anderer Servicenummern Anbieter ins Spiel. Dieser wird nämlich unbedingt benötigt, damit die 0900 Nummer funktionstüchtig eingerichtet wird. Der gewünschte Tarif muss hinterlegt werden. Die Servicenummer muss aus den Mobilfunknetzen erreichbar gemacht werden. Erst wenn alles funktionsfähig eingerichtet ist, bekommt der 0900 Betreiber von seinem 0900 Provider grünes Licht. Nunmehr kann er mit der Bewerbung der 0900-Nummer beginnen. Insofern muss jeder 0900 Betreiber selber die Entscheidung treffen, bei welchem Anbieter er seine 0900er Rufnummer schalten lässt. Da gibt es die Telekom 0900 Nummer Abteilung sein oder eben ein spezialisierte Serviceprovider mit der neuesten Software zur Verwaltung der von Servicerufnummern. Wenn man nicht weiß, wo man seine Nummer 0900 schalten lassen soll, dann Vergleicht man einfach drei bis vier 0900 Provider. Den Zuschlag sollte derjenige bekommen, der eine gute 0900 Ausschüttung vornimmt und der durch eine moderne Software seinem Kunden ausreichend Freiheit bei der Verwaltung seiner 0900 Rufnummern lässt.
0900 Telefon
Obwohl das 0900 Telefon eine gute Erfindung ist, wird die 0900 Servicenummer immer wieder für Betrügereien genutzt. So gingen bei der Bundesnetzagentur in den ersten vier Monaten des Jahres rund 35.000 Beschwerden wegen Abzocke am Telefon ein. Die Anzahl der betrügerischen Lockanrufe habe drastisch Zugenommen, so die Süddeutsche Zeitung. Die Bundesnetzagentur klagt über die Justizbehörden, die in der Regel nur wenig gegen die Telefonbetrüger unternehmen. Von der Sache her müsste aber die Bundesnetzagentur auch die 0900 Anbieter in die Haftung nehmen, denn der 0900 Anbieter kann als erstes die mögliche Telefonabzocke erkennen. Jeder gute 0900 Anbieter verfügt über ein Online-Tool. Aus diesem Tool kann man die Umsatzstatistiken der einzelnen Servicerufnummern mitunter zu jeder Minute einsehen. Schaltet der Serviceprovider für einen neuen Kunden ein 0900 Telefon, welches von jetzt auf gleich tausende von Anrufen generiert, dann muss der Provider diese 0900 Servicenummer einmal selber anrufen, um zu erfahren, welcher Dienst hinter der 0900er Nummer angeboten wird. Hört der 0900 Anbieter dann die Ansage „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen. Um Ihren Gewinn einlösen zu können, wählen Sie bitte folgende Nummer 0900 …”.
Spätestens an dieser Stelle kann der Provider den Betrug erkennen und die Servicenummer 0900 aus dem Verkehr ziehen. Er schaltet die Nummer einfach ab, sperrt den Zugang für den 0900 Betreiber und die Verbraucher sind vor einer möglichen Telefonabzocke geschützt. So einfach könnte man den Telefonbetrügern das Handwerk legen. Ohne die Justiz zu bemühen, können Verbraucher vor Telefonbetrügern geschützt werden. Sollten die Abzocker, meist Firmen mit Sitz im Ausland, eine weitere 0900 Nummer bei einem anderen Anbieter schalten, dann muss dieser in gleicher Weise verfahren. Darüber hinaus sollte die BNTZA bei der Zuteilung von kostenpflichtigen Rufnummern an ausländische Firmen eine besondere Sorgfalt walten lassen. Bei einer Limited sollten in Bonn sofort die Alarmglocken angehen und Zuteilung von meist mehreren 0900 Rufnummer versagt werden. Wenn Bundesnetzagentur und 0900 Anbieter zusammenarbeiten, kann man den Telefonbetrügern ohne Einwirkung der Justiz das Geschäftsmodel sofort entziehen. Eine, wie von der Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberg ist gar nicht notwendig. Nehmt einfach die 0900 Provider in die Pflicht.
Wir schalten bereits seit Jahren konsequent 0900 Gewinnnummern sowie 0137 Pingcall Nummern mit Hinweis auf unsere AGBs ab!




