Kann man sich mit einer 0180er vor lästigen Anrufern schützen? Diese Frage stellte uns heute Morgen ein Kunde am Telefon, der einen kleinen aber schwunghaften Versandhandel betreibt. Von dem Erfolg des kleinen Versandhandels wurde er selber überrascht. Die Lücke, die der Kunde im Internet entdeckt hat, wird vor allem von Yoga und Ayurveda-Freunden gesucht und nun auch gefunden. Beim Aufbau der Seite muss im Impressum eine Telefonnummer angegeben werden. Also stellte der junge Mann seine Handynummer ins Netz und wunderte sich plötzlich über die vielen merkwürdigen SMS-Botschaften, die ihn zu jeder Zeit plötzlich erreichten. Kaufen sie da, sichern sie sich den Gutschein dort und weiter komische Kurzmitteilungen, die alle nur eins im Sinn haben, unseren Kunden zum kaufen diverser unnützer Produkte zu animieren. Wir klärten die Kunden also auf, dass seine Handynummer von findigen Datensammeln ausgespäht, notiert und an Mobilmarketingfirmen weitergeben wurde.
Schon aus diesem Grund, den Schutz der Privatsphäre zu sichern, ist die Einrichtung einer 0180er dringend notwendig. Schließlich muss nicht die ganze Welt meine Handynummer kennen.
Da es mittlerweil auch für Handys Flatratetarife gibt, nimmt logischerweise die Gesprächsdauer von Handy zu Handy zu. Betreibt man nun einen kleinen Versandhandel, dann kann die Bestellung über die auf der Internetseite angegebene Handynummer mitunter bis zu einer Stunde dauern, denn der Anruf ist ja kostenlos. Dumm nur, dass der Unternehmer in diese Stunde sechs weitere eingehende Anrufe auf seinem Handy verzeichnen konnte. Nur blieb leider keine Zeit, diese Anrufer auch ordentlich zu beraten. Wenn dann aber der Kunde mit dem Stundentelefonat nicht mal ein Produkt kauft, dann ist dies sehr ärgerlich. Um die Gesprächszeit diesbezüglich zu verkürzen, lohnt sich der Einsatz einer 0180er allemal.






