Archiv für den Monat September 2009

Montag, 28. September 2009

Hotline der Bundespolizei – 0800 68 88 000

Ab sofort ist die Bundespolizei unter einer kostenfreien Servicenummer zu erreichen. Die kostenlose Rufnummer lautet 0800 – 6 88 80 00 und kann sowohl vom Handy als auch vom Festnetzanschluss kostenfrei angerufen werden. Wer sich bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere aber in den Abend- und Nachtstunden, nicht sicher fühlt, sollte diese kostenfreie 0800 Rufnummer in den Speicher seines Handys einprogrammieren. Wer schlau ist, kann die 0800 Rufnummern der Bundespolizei auch mit einer Kurzwahltaste belegen. So kann man im Notfall beispielsweise auf die Taste „vier“ drücken und der Anruf wird ausgelöst.

Die Bundespolizei hat mit der kostenfreien Rufnummer die von den Bürgern geforderte kostenfreie Erreichbarkeit hergestellt. Gerade der traurige Anlass in München macht die Notwendigkeit einer kostenlosen Hotline für alle Bürger deutlich. Der Bürger kann die Hotline rund um die Uhr erreichen und so auf Straftaten hinweisen bzw. bei deren Vereitlung behilflich sein. Nur wenn wir alle Zivilcourage zeigen und mit der Bundespolizei zusammenarbeiten, werden jugendliche Gewalttäter, Graffitisprayer oder Vandalismus kaum noch eine Chance haben. Die Bundespolizei ist für Bahnhöfe, Züge, Bahnanlagen und die Sicherheit von Flughäfen zuständig. An Orten, mit vielen Menschen verrichten die Beamten täglich ihren Dienst. So sind diese für den Bürger in Not ab sofort unter der kostenfreien Hotline jederzeit erreichbar.

Erfolgt der Anruf aus dem Festnetz, dann kann der Anrufer über ein ursprungsabhängiges Routing direkt mit einer Dienststelle vor Ort verbunden werden. Anrufer aus den Mobilfunknetzen werden mit der Dienststelle in Potsdam verbunden und von dort aus weitergeleitet.

Für eine gewisse Übergangszeit bleibt die alte, kostenpflichtige Servicerufnummer 01805 – 23 45 66 weiterhin bestehen. Diese war Anfang 2000 durch den Bundesgrenzschutz eingeführt worden, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich über Einreise- und Sicherheitsbestimmungen anderer Staaten zu informieren. Doch nutzten immer mehr Bürger diese Hotline, um Straftaten zu melden. Neben der Hotline der Bundespolizei kann jeder Bürger in Not oder bei der Meldung von Straftaten auch weiterhin die bundesweit bekannte Notrufnummer der Polizei 110 wählen.



Dienstag, 22. September 2009

Ärger mit 0900 Nummern

Jeder von uns kennt bestimmt einen, der schon mal Ärger mit 0900 Nummern gehabt hat. Der Ärger wird in den überwiegenden Fällen durch 0900 Abzocker hervorgerufen. Das Telefon klingelt und eine Stimme vom Band beglückwünscht den Angerufenen zu einem sagenhaften Gewinn. Der Angerufene freut sich, denn schließlich gewinnt man nicht jeden Tag ein Traumauto oder eine Traumreise. Um den Preis entgegenzunehmen muss sich der Angerufen mit Hilfe einer kostenpflichtigen 0900 Nummer bei dem Anbieter melden. Nur gibt es diesen Anbieter und den versprochenen Gewinn nicht. Da kann man noch solange in der Warteschleife bleiben oder sich von einem Agenten zum nächsten durchstellen lassen, es gibt nichts zu gewinnen. Verdient wird an den vertelefonierten 0900 Minuten. Diese werden meist ein paar Wochen später mit dem Erhalt der Telefonrechnung abgerechnet. Dann erfolgt das böse erwachen und der eigentliche Ärger mit 0900 Nummern beginnt. Nun muss man herausbekommen, wer die kostenpflichtige Rufnummer genutzt hat, also wer steckt hinter der Abzocke. Da kann einem immer die Bundesnetzagentur weiterhelfen. Sollte der Anruf eine 0900 Abzocke sein, dann einfach nicht bezahlen. Sollte man aber eine 0900 Nummer bewusst gewählt haben, weil man eine Frage zu einer Software oder zur Einrichtung des E-Mail Account hatte, dann sollte man seinen Ärger schnell wieder vergessen. In solchen Fällen stand hinter der 0900 Nummer eine wirkliche Leistung. Viele Kunden wissen dies aber nicht mehr und regen sich tierisch auf, wenn sie plötzlich eine 0900 Nummer auf ihrer Telefonrechnung wiederentdecken. Bevor man seinen Ärger Luft macht, sollt man noch einmal in sich gehen und nachdenken, wann man welchen Dienst über eine 0900 Nummer in Anspruch genommen hat.



Sonntag, 13. September 2009

Reiseportale– unzureichende Hotline Kompetenz

Wie der Tagesspiegel heute berichtet, lässt die Hotline-Qualität der Internetreiseportale zu wünschen übrig. So hat das Deutsche Institut für Service-Qualität in Hamburg den Hotlines verschiedener Internetportale von Reiseanbietern verglichen und durchweg schlechte Noten ausgestellt. Dies lag aber nicht an den Hotlines bzw. an den Servicerufnummern sondern an den Mitarbeitern der Hotlines. So bewertete das Institut die Kompetenz der Hotline Mitarbeiter als „gerade noch befriedigend“. Wer also Fragen zu einer Buchung oder zu seinen Reiseunterlagen hat, wird oft schlecht beraten. Ich kann das aus meinen persönlichen Erfahrungen allerdings nicht bestätigen. Sämtliche Reisen, die ich bis dato über Onlinereiseportale gebucht habe, waren tadellos, nicht nur in der Organisation sondern auch was die Beantwortung meiner Fragen an der Hotline anging. Selbst als ich bei meiner letzten Buchung unruhig wurde, weil meine Unterlagen noch nicht bei mir im Briefkasten lagen, konnte mich der Mitarbeiter an der Hotline beruhigen. Wenn vielleicht noch mehr Reiseportale Servicenummern mit dem dazugehörigen Tool bei TC30 schalten würden, könnte man über eine intelligente Anrufsteuerung den Callflow so steuern, dass die Mitarbeiter an der Hotline mehr Zeit für jeden einzelnen Anrufer haben. Einfach mal darüber nachdenken.

Neben der Hotlinequalität bemängelte das Institut auch die Gestaltung der Webseiten und den Aufbau der Buchungsvorgänge kritisch. Bei einigen Portalen bekommt man nämlich gleich eine Reiseversicherung übergeholten, die man nicht unbedingt benötigt. Für die Portale bedeutet der Abschluss einer Reiseversicherung automatisch mehr Provision. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die Anbieter alles an Zusatzprodukten rund um die Reise anbieten, die den Verdienst des Anbieters erhöhen könnten.

Untersucht wurden im Auftrag des Fernsehsenders n-tv mehr als 800 Reiseportale.



Samstag, 5. September 2009

Wie kann ich eine 0180 Nummer bekommen?

Der Tag hat bekanntlich nur 24 Stunden. Davon schläft man in der Regel ca. acht Stunden, dann hat man ca. acht Stunden Freizeit, wo man seinen privaten Kram erledigen kann und die restlichen Stunden sind für die Arbeit vorgesehen. Als Unternehmer oder Startup reduziert sich das Aufkommen an privater Freizeit und Schlaf erheblich. Jede Minute wird in den Aufbau des Unternehmens gesteckt. Ein Sofa gehört bei vielen Gründern quasi mit zur Büroausstattung. Nach einem anstrengenden Tag, der meist bis in die Nach hinein geht, lohnt sich der Weg ins eigene Bett meistens nicht mehr. Viele Start-Ups starten auch aus einer Wohnung heraus. Da spielt sich das Wohnen und Arbeiten auf ein paar Quadratmetern ab. So sollte es auch sein, denn die Fixkosten müssen zum Start so niedrig wie nur möglich gehalten werden. Das ganze Geld soll schließlich in den Aufbau des Unternehmens fließen und nicht in diverse laufende Kosten.

Damit Gründer nicht ihre kostbare Zeit am Telefon verbringen müssen, stellt sich schon bald die Frage: Wie kann ich eine 0180 Nummer bekommen? Unsinnige und zeitraubende Anrufer können damit weitgehend unterbunden werden. Zeit ist neben Kapital für Gründer ein wichtiger Faktor beim Aufbau des Unternehms. Da kann man mit einer 0180 Nummer schon mal einige Stunden in der Woche retten. Am Anfang erklärt man als Gründer noch gern jedem Anrufer sein Produkt am Telefon, man merkt aber auch schnell, ob der Kunde wirkliches Interesse zeigt oder nicht. Weil man nicht unhöflich sein will, traut man sich nicht, das Gespräch einfach so zu beenden, sondern hört weiter geduldig zu. Bei einer 0180 Nummer fallen Gebühren an, so dass der Anrufer schnell zum Punkt kommen möchte und die Zeitersparnis für den Unternehmer ist bedeutend.



Donnerstag, 3. September 2009

Preise für 0180 Nummern

Auch bei den 0180 Nummern gibt es Preisunterschiede. Diese kann am ehesten erkennen, wann man sich die letzte Ziffer der 0180 Nummern einmal genau betrachtet. Je nach Endziffer richtet sich der Preis für den Anrufer:

01805 – 14 Cent pro Minute

01804 – 20 Cent pro Anruf

01803 – 9 Cent pro Minute

01802 – 6 Cent pro Anruf

01801 – 3,9 Cent pro Minute

Die Preise für 0180 Nummern sind moderat und vertretbar. Oft hört oder ließt man, der Kunde soll sich mit der Servicehotline in Verbindung setzen, weil die Fragen vor Ort nicht geklärt werden können. Dann ruft man eine 0180 Nummer an. Den Preis kann man aus der aufgeführten Tabelle entnehmen oder auf dem Prospekt, in welchem die Hotlinenummer angeben ist, erkennen. Der Gesetzgeber hat jeden 0180 Betreiber außerdem dazu verpflichtet, eine Preisauszeichnung vorzunehmen. Eine gesonderte Preisansage, wie das bei den 0900 Nummern der Fall ist, erfolgt jedoch nicht. Dazu besteht auch von Seiten des Gesetzgebers her keine Veranlassung. Wird eine Verbindung hergestellt, erfolgt eine Berechnung des Anrufes entsprechend des hinterlegten Tarifprofils. Wer jetzt fragt, warum so viele 01805 Nummern im Umlauf sind, dem kann man mitteilen, dass die diese Servicenummern den Anrufer am besten vorqualifiziert. Die Unternehmen können die Anliegen ihrer Kunden so viel schneller klären und der nächste Anrufer kann zügiger durchgestellt werden. Denn wer ein 01805 Nummer anruft, überlegt sich sein Anliegen bzw. sein Fragen genau. Schließlich tickt im Hintergrund die Uhr. In der Kürze liegt die Würze :-)