Mittwoch, 19. Mai 2010
Einrichten kann man einiges. Beginnen wir mit der eigenen Wohnung. Diese wird bei den meisten von uns mit IKEA-Möbeln eingerichtet, weil die einfach und gut sind. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt bei IKEA einfach. Mein erstes IKEA-Möbelstück war das berühmte Billyregal. Dann kamen Bett, Tisch, Stühle und ein Sofa dazu. Fertig war die erste Studentenbude. Nervig war nur der Aufbau der Möbelstücke. Man hatte zwar sein Abitur in der Tasche, aber noch lange nicht fertig studiert, so dass man sich beim Aufbau von Schränken mit Schubladen und Rollabdeckung ganz schön anstrengen musste. Heute ruft man einfach die IKEA Hotline an
01805 – 35 34 35
Für 14 Cent pro Minute aus dem Festnetz und höchstens 42 Cent pro Minute aus den Mobilnetzen und fragt, ob einem jemand weiterhelfen kann. In der Regel gibt es bei IKEA Firmen, die man mit dem Transport und dem Aufbau von Möbelstücken beauftragen kann. Gegen einen kleinen Aufpreis werden sogar ganze Küchen in einem Tag aufgebaut. So etwas gab es in den 90er Jahren noch nicht. Da musste man einen handwerklich begabten Kumpel oder Vater haben, der einem beim Möbelaufbau zur Hand ging. Auch gab es damals noch keine Service-Hotline, auf der man mal eben anrufen konnte. Die Öffnungszeiten für eventuelle Umtauschaktionen konnte man nicht einfach von der Internetseite ablesen. Pünktlich, um 18.00 Uhr, wurden bei IKEA die Verkaufsräume geschlossen. Dann musste man auf den nächsten Tag warten.
Heute kann sich sogar jeder Privatmann eine 0180 einrichten. Dafür benötigt man keine Aufbauanleitung, sondern nur eine Servicenummer 0180 und einen Anbieter 0180. Das normale Telefon reicht aus, denn auf dieses werden die 0180 Anrufer einfach weitergeleitet. Im Onlinezeitalter ist das 0180 einrichten kein Umstand mehr.




